Termin

Religion und Psychoanalyse

-

Sein überschaubarer Rahmen (90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer), die abwechslungsreichen Vorträge und die intensiven Diskussionen finden viel Resonanz. Der Schwerpunkt liegt diesmal beim Buddhismus, wie ihn Kim Ki-duk in seinem preisgekrönten Film Frühling, Sommer, Herbst, Winter … und Frühling darstellt. Dieser Film wird gemeinsam angesehen und anschließend aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln kommentiert. Wir erwarten, dass sich daraus eine vielfältige und durch das Filmbeispiel sehr konkrete Diskussion über psychoanalytische Perspektiven auf den Buddhismus entwickelt. 

Davor geht es um die Verbindung von Augustins Erbsündenlehre zur Narzissmus-Theorie und um die Architektur der Moschee, die dazu diene, Einssein als Grundannahme der Ummah zu aktivieren. Als besonderes „Schmankerl“ hält Brigitte Boothe ihren Festvortrag, mit dem sie als Mitbegründerin und Mitorganisatorin der Symposien gewürdigt werden soll. Sie untersucht Freuds These von der Religion als einer infantilen Wunschvorstellung. 

Wir hoffen, Sie mit diesem Programm anzusprechen und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch. 

Ludwig Lewandowski, Herbert Will (für die DPG-Arbeitsgemeinschaft Psychoanalyse & Religion), Klaus Grabska (Vorsitzender der DPG)

Ort: München

Zurück