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Helmut König: HANNAH ARENDT ÜBER DAS BÖSE

HANNAH ARENDT ÜBER DAS BÖSE

EINTRITT: 10 EURO, STUDENTEN UND WBT: 5 EURO

Mir ihrem Buch über den Eichmann-Prozess und über die „Banalität des Bösen” löste H. Arendt Anfang der 1960er Jahre die erste große internationale Debatte über das Wesen des Nationalsozialismus und der totalen Herrschaft aus. Der Vortrag wird einige Gesichtspunkte zu H. Arendts Aussagen über das Böse und über das Gute beleuchten und in den Kontext ihres Werks stellen.

Prof. Dr. Helmut König ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der RWTH Aachen und Mitherausgeber der Zeitschrift Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft. Er ist Autor zahlreicher Buch-, Aufsatz- und Zeitungsveröffentlichungen, insbesondere zu Fragen der Erinnerungskultur und des Umgangs mit belastender Vergangenheit sowie zur politischen Theorie Hannah Arendts.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Über Schönheit und das Böse" statt. 

Eröffnen werden wir die Reihe mit einem Vortrag über Schönheit. Prof. Dieter Schnebel, Komponist, Musikwissenschaftler und Theologe, hat unsere Einladung angenommen, zu uns über diesen nicht unproblematischen, „schillernden” Begriff zu sprechen.Fortsetzen werden wir den Veranstaltungszyklus mit dem Thema „Das Böse”. Erschrocken, entsetzt, verstört reagierten wir in den letzten Monaten auf Bilder und Nachrichten von Grausamkeit und Zerstörungswut. Unter diesem Eindruck haben wir entschieden, uns im diesjährigen Programm mit dem Bösen zu beschäftigen. Wir möchten versuchen eine Vorstellung von der innerenund äußeren Welt zu erarbeiten, in der kalte Brutalität möglich ist. Es wird darum gehen, das Böse in uns selbst zu untersuchen und unsere Vorstellung vom „Bösen” zu begreifen.

Ort: Berlin

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