BERLIN: DPG-Institut am BIPP

Öffentliche Vorträge:

Sonntag, 22.09.2019, 11:00 Uhr

Prof. Dr. Joachim Küchenhoff

"Die Suche nach dem guten Leben und die Krankheit"

http://www.pipp-berlin.de/de/veranstaltungen.html

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Freitag, 25.10.2019, 20:00 Uhr

Navid Navid & Dr. Bernd Heimerl

"...aus dem Inneren der Sprache: Ein literarischer Abend gegen Rassismus"

http://www.pipp-berlin.de/de/veranstaltungen.html

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Freitag, 17.01.2020, 20:00 Uhr

Dr. Christian Pross

"Anti-Psychiatrie und 68er Bewegung: Die Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg (SPK)"

http://www.pipp-berlin.de/de/veranstaltungen.html

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Informationsveranstaltung für alle Interessenten an einer Ausbildung am BIPP
Liebe Interessentinnen und Interessenten an einer Aus- und Weiterbildung am BIPP, am 6. Juli lädt der Vorstand Sie herzlich zur Informationsveranstaltung über die Aus- und Weiterbildung für Ärzte und Diplom-Psychologen in das BIPP, Pariser Str. 44, 10707 Berlin ein.

Freitag, 22.9.2017 um 20 Uhr

Carola Erhard, Bernd Heimerl, Ángeles Llorca
Dokumentarfilm: "Im Keller" (U. Seidl, 2014)
Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl porträtiert in seinem Dokumentarfilm Menschen in der Intimität ihres Kellers. Diese öffnen ihre Türen und zeigen sich vor der Kamera mit ihren unterschiedlichen Leidenschaften, Geheimnissen, Spielen... Das Ergebnis ist ein erstaunliches Hin und Her zwischen Sich-Verstecken und Sich-Zeigen, zwischen Spaltung und Exhibition, mit dem wir uns aus psychoanalytischer Sicht auseinandersetzen möchten.
Ein gemeinsames Projekt der AG Film und Psychoanalyse 
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Freitag, 8.9.2017 um 20 Uhr

Susann Heenen-Wolff
"Psychoanalytische Konzepte zu Sexualität und Gender. 
Überlegungen zu einer notwendigen Dekonstruktion"
 
Kritisch beleuchtet wird das Verhältnis von genitaler und polymorpher Sexualität in der psychoanalytischen Sexualtheorie, von 'weiblich' und 'männlich'. Mit Bezug auf die 'Neuen Grundlagen der Psychoanalyse' von Jean Laplanche plädiert die Autorin für eine metapsychologische Neufassung des Verhältnisses von Gender und Sexualität. 
Moderation: Angelika Heußer
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Freitag, 14.07.17 um 20:00h

Arbeitskreis Psychotherapie
Klaus Renn: "Focusing"
Focusing ist ein erlebenszentriertes Vorgehen, entwickelt in den frühen 60er-Jahren von Prof. Dr. Eugene Gendlin an der Universität Chicago. Die wesentliche Intervention besteht darin, die Achtsamkeit hin zum körperlichen Erleben zu führen. Der Körper weiß schon etwas, was wir noch nicht in Sprache fassen können. Im Rahmen eines erfolgreichen therapeutischen Prozesses werden spontan aufsteigende innere Wahrnehmungen aus der Ebene des Vorbegrifflichen gehoben und mental zugänglich gemacht.
Klaus Renn entwickelte das Verfahren in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Eugene Gendlin und Dr. Johannes Wiltschko weiter zur psychotherapeutischen Schule, der Focusing-Therapie. Das Verfahren lässt sich auch gut in andere etablierte Psychotherapierichtungen integrieren.
Die Zertifizierung bei der Ärztekammer Berlin ist beantragt.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung über arbeitskreispsychotherapie@kelpin.de

Donnerstag, 13.07.2017 um 18:15 Uhr

Ringvorlesung "Flucht und Verdrängung"
veranstaltet in Kooperation zwischen dem BIPP und dem Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
Susanne Lüdemann
„Wessen Krise? Flucht, Verdrängung und das ‚nationale Ding’“
Wenn Xenophobie und Rassismus im Gefolge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ mit dem Wiederaufleben eines − im Zeichen Europas für überwindbar gehaltenen − Nationalismus erklärt werden, so kommt das einer Tautologie gleich: Ebensogut kann man den wiederauflebenden Nationalismus durch Xenophobie und Rassismus „erklären“ - und hat damit ebenso wenig gesagt. Unklar bleibt vor allem, wie in den gegenwärtigen Bedrohungsszenarien von „Überfremdung“, „Invasion“ und „rechtsfreien Räumen“ psychische und politische Vorgänge ineinandergreifen − welches psychische, geopolitische oder nationale „Ding“ (S. Žižek) durch die „Flüchtlingskrise“ (die absurderweise nur noch als Krise der Aufnahmeländer wahrgenommen wird) überhaupt bedroht wird. Der Vortrag sucht Antworten in verdrängten historischen Kopplungen von nationalstaatlichen Grenzen und Körpergrenzen.
Ort: Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.07, 18:15 bis 20 Uhr.
Keine Anmeldung erforderlich

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