Outreach

(Mittwoch)

Ulrike May: DER TODESTRIEB UND DAS BÖSE

20:30

DER TODESTRIEB UND DAS BÖSE. WEGE UND IRRWEGE EINES FREUD’SCHEN BEGRIFFES

EINTRITT: 10 EURO, STUDENTEN UND WBT: 5 EURO

Freud wollte von Anfang an eine Antwort auf die Frage finden, wie es kommt, dass wir anderen Menschen, und gerade auch solchen, die wir lieben, den Tod wünschen. Erst sehr viel später postulierte er einen Todestrieb und bald darauf einen Aggressionstrieb. Am Todestrieb hielt er sein Leben lang fest, doch war er sich bis zuletzt unsicher, was vom Aggressionstrieb zu halten ist. Wie lässt sich das verstehen? Und was hat das Böse mit dem Todes- und was mit dem Aggressionstrieb zu tun?

Dr. U. May (DPV/IPV) ist Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Berlin. Sie ist Autorin diverser Publikationen zur Geschichte der psychoanalytischen Theorie und Praxis.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Über Schönheit und das Böse" statt. 

Eröffnen werden wir die Reihe mit einem Vortrag über Schönheit. Prof. Dieter Schnebel, Komponist, Musikwissenschaftler und Theologe, hat unsere Einladung angenommen, zu uns über diesen nicht unproblematischen, „schillernden” Begriff zu sprechen.Fortsetzen werden wir den Veranstaltungszyklus mit dem Thema „Das Böse”. Erschrocken, entsetzt, verstört reagierten wir in den letzten Monaten auf Bilder und Nachrichten von Grausamkeit und Zerstörungswut. Unter diesem Eindruck haben wir entschieden, uns im diesjährigen Programm mit dem Bösen zu beschäftigen. Wir möchten versuchen eine Vorstellung von der innerenund äußeren Welt zu erarbeiten, in der kalte Brutalität möglich ist. Es wird darum gehen, das Böse in uns selbst zu untersuchen und unsere Vorstellung vom „Bösen” zu begreifen.

(Mittwoch)

Doris Bolk-Weischedel: ASPEKTE DES BÖSEN

20:30

ASPEKTE DES BÖSEN IN „DER BESUCH DER ALTEN DAME“ VON FRIEDRICH

DÜRRENMATT EINTRITT: 10 EURO, STUDENTEN UND WBT: 5 EURO

Die Katastrophe einer verratenen Liebe wird zum Drama einer ganzen Stadt. Im Vortrag werden die Wurzeln des „Bösen” und seine Folgen aufgespürt. Videoausschnitte aus einer Theater-Aufführung regen zum Miterleben und zum Gespräch an.

Dr. med. Doris Bolk-Weischedel ist Nervenärztin, Ärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin (DPG), Dozentin, Lehranalytikerin und Ehrenvorsitzende des IPB.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Über Schönheit und das Böse" statt. 

Eröffnen werden wir die Reihe mit einem Vortrag über Schönheit. Prof. Dieter Schnebel, Komponist, Musikwissenschaftler und Theologe, hat unsere Einladung angenommen, zu uns über diesen nicht unproblematischen, „schillernden” Begriff zu sprechen.Fortsetzen werden wir den Veranstaltungszyklus mit dem Thema „Das Böse”. Erschrocken, entsetzt, verstört reagierten wir in den letzten Monaten auf Bilder und Nachrichten von Grausamkeit und Zerstörungswut. Unter diesem Eindruck haben wir entschieden, uns im diesjährigen Programm mit dem Bösen zu beschäftigen. Wir möchten versuchen eine Vorstellung von der innerenund äußeren Welt zu erarbeiten, in der kalte Brutalität möglich ist. Es wird darum gehen, das Böse in uns selbst zu untersuchen und unsere Vorstellung vom „Bösen” zu begreifen.

(Mittwoch)

Helmut König: HANNAH ARENDT ÜBER DAS BÖSE

20:30

HANNAH ARENDT ÜBER DAS BÖSE

EINTRITT: 10 EURO, STUDENTEN UND WBT: 5 EURO

Mir ihrem Buch über den Eichmann-Prozess und über die „Banalität des Bösen” löste H. Arendt Anfang der 1960er Jahre die erste große internationale Debatte über das Wesen des Nationalsozialismus und der totalen Herrschaft aus. Der Vortrag wird einige Gesichtspunkte zu H. Arendts Aussagen über das Böse und über das Gute beleuchten und in den Kontext ihres Werks stellen.

Prof. Dr. Helmut König ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der RWTH Aachen und Mitherausgeber der Zeitschrift Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft. Er ist Autor zahlreicher Buch-, Aufsatz- und Zeitungsveröffentlichungen, insbesondere zu Fragen der Erinnerungskultur und des Umgangs mit belastender Vergangenheit sowie zur politischen Theorie Hannah Arendts.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Über Schönheit und das Böse" statt. 

Eröffnen werden wir die Reihe mit einem Vortrag über Schönheit. Prof. Dieter Schnebel, Komponist, Musikwissenschaftler und Theologe, hat unsere Einladung angenommen, zu uns über diesen nicht unproblematischen, „schillernden” Begriff zu sprechen.Fortsetzen werden wir den Veranstaltungszyklus mit dem Thema „Das Böse”. Erschrocken, entsetzt, verstört reagierten wir in den letzten Monaten auf Bilder und Nachrichten von Grausamkeit und Zerstörungswut. Unter diesem Eindruck haben wir entschieden, uns im diesjährigen Programm mit dem Bösen zu beschäftigen. Wir möchten versuchen eine Vorstellung von der innerenund äußeren Welt zu erarbeiten, in der kalte Brutalität möglich ist. Es wird darum gehen, das Böse in uns selbst zu untersuchen und unsere Vorstellung vom „Bösen” zu begreifen.

(Dienstag)

Psychoanalytischer Salon Hamburg: "Befriedigendes Leben?!"

Psychoanalytischer Salon Hamburg # nächste Veranstaltung am 28.März im Golem zum Thema "Befriedigendes Leben?!“ Einlass 20.00 Uhr

Wir hoffen auch diesmal auf eine spannende Diskussion mit Ihnen als Publikum.

Kontakt: psychoanalytischersalon@t-online.de

(Mittwoch)

Ernst-Wolfgang Wäsche: UNE JEUNESSE ALLEMANDE

20:30

UNE JEUNESSE ALLEMANDE – EINE DEUTSCHE JUGEND DOKUMENTARFILM/FRANKREICH, SCHWEIZ, DEUTSCHLAND 2015. REGIE: JEAN-GABRIEL PÉRIOT (FILM, VORTRAG UND DISKUSSION)

EINTRITT: 10 EURO, STUDENTEN UND WBT: 5 EURO

Die Bundesrepublik Deutschland von den Anfängen der Studentenbewegung bis zur RAF. Der Film beeindruckt in der Art und Weise, wie er sein Material sprechen lässt, ohne es auf eine bestimmte Deutung zu reduzieren. So entfaltet sich ein Spektrum von Idealismus und Gewalt, das dem Zuschauer die Irritation zumutet, sich in einem lebendigen Geschehen zu orientieren und dabei klare Kriterien zu seiner Beurteilung entbehren zu müssen.

Dipl. Psych. Ernst-Wolfgang Wäschle ist Psychoanalytiker (DPG), niedergelassen in eigener Praxis in Berlin, Ambulanzleiter und Dozent am IPB.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Über Schönheit und das Böse" statt. 

Eröffnen werden wir die Reihe mit einem Vortrag über Schönheit. Prof. Dieter Schnebel, Komponist, Musikwissenschaftler und Theologe, hat unsere Einladung angenommen, zu uns über diesen nicht unproblematischen, „schillernden” Begriff zu sprechen.Fortsetzen werden wir den Veranstaltungszyklus mit dem Thema „Das Böse”. Erschrocken, entsetzt, verstört reagierten wir in den letzten Monaten auf Bilder und Nachrichten von Grausamkeit und Zerstörungswut. Unter diesem Eindruck haben wir entschieden, uns im diesjährigen Programm mit dem Bösen zu beschäftigen. Wir möchten versuchen eine Vorstellung von der innerenund äußeren Welt zu erarbeiten, in der kalte Brutalität möglich ist. Es wird darum gehen, das Böse in uns selbst zu untersuchen und unsere Vorstellung vom „Bösen” zu begreifen.

(Mittwoch)

Hans-Jürgen Wirth: KOLLEKTIVES MORDEN

20:30

KOLLEKTIVES MORDEN – VERSUCH, DAS RADIKAL BÖSE ZU VERSTEHEN

EINTRITT: 10 EURO, STUDENTEN UND WBT: 5 EURO

Wie werden aus normalen jungen Männern Massenmörder? In der Genozid- Forschung stehen sich zwei Erklärungsansätze diametral gegenüber: Während der eine von Hanna Arendts Diktum der „Banalität des Bösen” ausgeht, führt der psychoanalytisch fundierte Ansatz die gleichen Handlungen auf den „bösartigen Narzissmus” (Otto Kernberg) zurück. Hans-Jürgen Wirth unternimmt den Versuch, beide Ansätze in einer sozialpsychologischen Theorie zu integrieren.

Prof. Dr. rer. soc. habil. Hans-Jürgen Wirth (DPV, DGPT) ist als Psychoanalytiker und psychoanalytischer Familientherapeut (BvPPF) in eigener Praxis in Gießen tätig. Er lehrt Sozialpsychologie an der Universität Frankfurt a.M. und ist Gründer des Psychosozial-Verlages. Publikation: Narzissmus und Macht. Zur Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Über Schönheit und das Böse" statt. 

Eröffnen werden wir die Reihe mit einem Vortrag über Schönheit. Prof. Dieter Schnebel, Komponist, Musikwissenschaftler und Theologe, hat unsere Einladung angenommen, zu uns über diesen nicht unproblematischen, „schillernden” Begriff zu sprechen.Fortsetzen werden wir den Veranstaltungszyklus mit dem Thema „Das Böse”. Erschrocken, entsetzt, verstört reagierten wir in den letzten Monaten auf Bilder und Nachrichten von Grausamkeit und Zerstörungswut. Unter diesem Eindruck haben wir entschieden, uns im diesjährigen Programm mit dem Bösen zu beschäftigen. Wir möchten versuchen eine Vorstellung von der innerenund äußeren Welt zu erarbeiten, in der kalte Brutalität möglich ist. Es wird darum gehen, das Böse in uns selbst zu untersuchen und unsere Vorstellung vom „Bösen” zu begreifen.