Outreach

(Mittwoch)

Basis-Kurs für die Mentalisierungs-Basierte Therapie

01.11.2017 - 03.11.2017

Der Kurs wird in englischer Sprache von Anthony Bateman und Peter Fonagy geleitet. Die Folien liegen übersetzt vor und zwei zusätzliche deutschsprachige Tutoren (Sebastian Euler und Svenja Taubner) werden bei Übersetzungsfragen helfen.

Ort: Klinik Bergheim, Thibautstr. 6, 69115 Heidelberg
Zeit: 1.-3.11.17

Sie können sich über die Homepage des Anna-Freud-Centres anmelden:

http://www.annafreud.org/training-research/training-and-conferences-overview/training-at-other-uk-and-international-locations/mentalization-based-treatment-basic-training-heidelberg-germany/

(Mittwoch)

Andrea Link

20:30

HOMOSEXUALITÄT UND DAS (UN-)VERSTÄNDNIS DER PSYCHOANALYSE

Homosexualität erfuhr seit Freud einerseits vage Anerkennung als Vielfalt menschlicher Sexualität, andererseits Stigmatisierung als Krankheit und Perversion. Der wechselvolle Blick der Psychoanalyse auf männliche und weibliche Homosexualität hat Theorien hervorgebracht, die im Überblick dargelegt und diskutiert werden.

(Freitag)

Izabela Gogolewska, Andrea Link

18:30

LIEBE IN ZEITEN DES LEIDENS

FILMVORFÜHRUNG*, REFERAT UND DISKUSSION

Der Regisseur Michael Haneke entfaltet in diesem Film (2013) die faszinierende und erschreckende Natur der Liebe am Ende des Lebens. Die Referentinnen entwickeln Gedanken zum Film anhand des psychoanalytischen Konzepts der inneren Objekte.

* Veranstaltungen der nichtgewerblichen Filmarbeit unterliegen einem Werbeverbot. Der Filmtitel kann telefonisch/ per Mail erfragt werden.

(Freitag)

Psychotherapie der Emotionen

19.01.2018 09:00 - 20.01.2018 09:00

Das Konzept der sicheren Bindung, Methoden der Ressourcenorganisation und Traumaexposition: Grundlagen, Methoden, Videodemonstration.

Termin:  Freitag 19. Januar 2018, 9:00 Uhr bis Samstag 20. Januar 2018 15:00 Uhr, IPU Berlin

Schwerpunkt ist die Handhabung emotionaler Prozesse in der Psychotherapie und die Anwendung auf spezielle Krankheitsbilder in der Psychotherapie Erwachsener, Jugendlicher und Kinder anhand von Videoaufnahmen aus Therapiestunden, auf Wunsch Live Demonstration.

Alle  weiteren Einzelheiten  finden Sie im beigefügten Faltblatt.

(Mittwoch)

Eva Heinle-Schneider

20:30

ZUWENDUNG DER MUTTER - MATRIX DER KULTUR. VERGLEICHENDE BEOBACHTUNGEN ZUR FRÜHKINDLICHEN STRESSREGULATION

Wie beruhigen Mütter in Uganda ihre Babys in angstauslösenden Situationen? Vorstellung einer Forschungsstudie und Vergleich mit Mutter-Kind-Interaktionen unserer westlichen Kultur. Lässt sich ein Zusammenhang herstellen zum sozialen Verhalten, das in einer Kultur erwartet wird?

(Freitag)

Paola Acquarone, Ernst-Wolfgang Wäschle

18:30

VIRTUELLE? LIEBE?

FILMVORFÜHRUNG*, REFERAT UND DISKUSSION

Der Film von Spike Jonzes (USA 2013) erzählt von der Liebe zu einem selbstgeschaffenen Avatar. Einem Betriebssystem, das die Sehnsüchte seines Users in Algorithmen fasst und erwidert. Einem Geschöpf, das sich nach den Wünschen seines Schöpfers formt, sie steigert und befriedigt. Lieben wir wirklich anders? Wirklichere Andere? Eine verstörende Liebesgeschichte.

* Veranstaltungen der nichtgewerblichen Filmarbeit unterliegen einem Werbeverbot. Der Filmtitel kann telefonisch/per Mail erfragt werden.

(Mittwoch)

Benigna Gerisch

20:30

„LIEBE IST, DASS DU DAS MESSER BIST, MIT DEM ICH IN MIR WÜHLE”: PASSIONEN DER SELBSTVERWERFUNG UND SELBSTENTWÜRFE BEI (SUIZIDALEN) FRAUEN

Verzweifeln Frauen anders an der Liebe als Männer? Hat die obsessive Liebenssehnsucht nicht nur eine destruktive, sondern auch eine stabilisierende Funktion? Anhand von Fallvignetten und Beispielen aus der Belletristik wird die Klammer von Weiblichkeit, Leidenschaft, Obsession und Suizidalität untersucht.

(Mittwoch)

Bettina Ganse

20:30

WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN... ODER: WER NICHT HASSEN KANN, KANN AUCH NICHT LIEBEN

Eine Entwicklungsgeschichte der Gefühle und eine Geschichte der Entwicklung der Introjekte. Am berühmten Bilderbuch von Maurice Sendak nachgezeichnet.

(Mittwoch)

Paola Acquarone, Gabriele Schulte-Sasse

20:30

LIEBE(S)-VERLANGEN. PSYCHOANALYTISCHES NACHDENKEN ÜBER EINEN FALL VON LIEBESRAUBMORD

Ausgehend vom gerichtlichen Urteil rekonstruiert der Vortrag den biographischen und innerpsychischen Pfad, der zur schweren Beziehungstat führte: Warum konnte die unheilvolle Dynamik von Unterwerfung, Abhängigkeit und Wut nicht rechtzeitig gestoppt werden? Was machte - „bei aller Liebe” - den Mord so zwingend?

(Freitag)

Body, Affect, Representation

28.09.2018 - 30.09.2018