DPG- und Fachveranstaltungen

Freitag, 2018-10-12

Begegnung jenseits der Couch - Flucht auf die Couch

Sehr geehrte, liebe Kolleg*innen,

die stark gestiegene Zuwanderung von Geflüchteten fordert die bestehenden Versorgungsstrukturen heraus und damit auch die psychoanalytischen und gruppenanalytischen Behandlungskonzepte und -settings. In dieser Tagung möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie in Behandlungs- und anderen Settings durch diese Zugänge Resonanzräume für eine Begegnung mit und Behandlung von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung geschaffen werden können.

Wir freuen uns Ihnen folgende Programmpunkte anzukündigen:
  • Hauptvorträge:
    • Flight and exile: the task of psychoanalysis in a dehumanizing contextSverre Varvin;
    • Reflections on the Power of Psychotherapy Groups for Refugees in a ‘Post Truth’ EraSarah Tucker;
  • Denkwerkstatt mit einem einleitenden Vortrag von Renate Grønvold Bugge sowie
  • Podiumsdiskussion mit Dr. Alf Gerlach, Prof. Dr. Elisabeth Rohr, Monika Englisch und weiteren Gästen.
Die Tagung ist gruppendynamisch konzipiert und wird durch zwei Großgruppensitzungen (Leitung Robi Friedmann) gerahmt.

Anmeldeschluss ist der 30.9.2018. Die Veranstaltung ist mit 17 Fortbildungspunkten durch die Berliner Ärztekammer zertifiziert.
 
Melden Sie sich hier an!
Donnerstag, 2019-08-29

15. wissenschaftliche Summer-School der DPG

Zum fünfzehnten Mal veranstaltet die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft die wissenschaftliche Summer School zur Förderung der psychoanalytischen Forschung. Sie findet vom 29. (abends) bis 31. August 2019 in Heidelberg statt. Auch in diesem Jahr sind etwa 12 bis 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, eigene Forschungsideen und -projekte vorzustellen und diese miteinander sowie mit einer Gruppe von Mentorinnen und Mentoren intensiv zu diskutieren.
Die Summer-School betont die Vielfalt psychoanalytischer Forschung. Sie kann genutzt werden, um bereits laufende Projekte zu diskutieren oder sich zu Forschungsaktivitäten anregen zu lassen. Ziele sind, durch gegenseitige Beratung bei der Auswahl geeigneter Methoden und Vorgehensweisen zu einem hohen wissenschaftlichen Niveau der Projekte beizutragen, sich durch gegenseitige Hilfestellung Rückhalt zu gegeben und den Start der Arbeiten zu erleichtern. Auch wenn Sie schon einmal ein Projekt auf der Summer School vorgestellt haben, sind Sie eingeladen, die Entwicklung dieses Projekts und sich ergebende neue Fragen einzubringen.
Zum Auftakt der Veranstaltung am 29.8.2019 ab 19 Uhr wird Prof. Svenja Taubner einen Vortrag hal-ten zum Thema "Leuchtturm-Programm in der Psychiatrie - Mentalisierung bei psychisch kranken Eltern stärken". Im weiteren Verlauf stehen Ihnen für Diskussionen und als Mentoren Ihrer Projekte Michael Buchholz (Göttingen und Berlin), Hermann Staats (Potsdam), Svenja Taubner (Heidelberg) und Silke Wiegand-Grefe (Hamburg) zur Seite.
Die Veranstaltung ist offen für alle an psychoanalytischen Forschungsansätzen Interessierte. Sie richtet sich dabei besonders an DPG- Kandidaten und Mitglieder, die einen psychoanalytischen Forschungs-ansatz verfolgen oder einen solchen planen, sowie an die Forschungsbeauftragten der Institute. Nicht-DPG-Mitglieder sind ebenso herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist für Teilnehmenden kostenfrei - die DPG wird die Veranstaltung als Sponsor fördern.
Bitte melden Sie sich bis zum 03.07. 2019 an. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 begrenzt. Mit Ihrer Anmeldung schicken Sie uns bitte eine e-mail mit einer halb- bis maximal dreiseitigen Skizze Ihres Projekts oder Ihrer Forschungsidee oder Ihres Forschungsinteresses.
Information und Anmeldung: Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung per e-mail an Prof. Svenja Taubner (svenja.taubner@med.uni-heidelberg.de) sowie in cc an Prof. Hermann Staats (staats@fh-potsdam.de) und Prof. Silke Wiegand-Grefe: (s.wiegand-grefe@uke.de). Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne! Tagungsadresse ist das Institut für Psychosoziale Prävention, Universitätsklinikum Heidelberg, Bergheimer Str. 54, 69115 Heidelberg

Mittwoch, 2019-09-11

80 Years Later: Will History Repeat Itself?

Looking Back, Moving Forward

The Fallout of The Holocaust Over Those Affected - A PCCA Experiential Conference in the "Nazareth" Series

Forest Park Hotel, Cyprus, September 11-16, 2019

http://www.p-cca.org/

“The past is never dead. It's not even past.”

William Faulkner

Eighty years after the onset of WWII, the fallout of the Holocaust is still potently afflicting individuals and nations, determining anxieties, modes of coping, national and international dynamics and interpersonal relationships.

As second, third, and now fourth generation of perpetrators and victims, we are the objects of the transgenerational transmission of the collective and personal traumas of WWII and the Holocaust, of communist dictatorships and their radioactive fallout.

Jews and Israelis carry the burden of the Holocaust, Germans carry the burden of Nazi inheritance, the inhabitants of the “Bloodlands”, such as Poland, Baltic states, Ukraine, Russia and others carry the impact of communism and oppressive cruel regimes.

Twenty-five years ago, we launched the first Nazareth Conference: "Germans and Israelis, the Past in the Present." (https://en.wikipedia.org/wiki/Nazareth-Conferences) The relative optimism that prevailed at that time has given room to a world in flux: we are witnessing the disturbing resurgence of neo-Nazism, Antisemitism, xenophobia, racial intolerance, Fascism and authoritarianism, a return to tribalism and "me -first" mentality. As a result, we are embroiled in seemingly unstoppable cycles of inter-group hatred and violence.

Are we doomed to repeat these destructive patterns endlessly, or is it possible to engage with the legacy of the past in a way that may lead to a better and more hopeful future? 

This experiential conference, the twelfth in this series, offers a unique space for exploring this question in relation to our world today through the combined lens ofpsychoanalytic understanding and Group Relations approach.

This conference by PCCA aims to explore the impact of past traumas on the present.It is relevant to anyone afflicted by these past events, who recognizes the importance of getting out from under their radioactive influence and doing it in the presence of the Other.

This conference is intended for all who suffer from the impact of such enmities or are troubled by them, and want to work, through their own experience, towards understanding – rather than surrendering to – the sinister forces involved. The hope is that this may open the way to moving forward. 

PCCA (http://www.p-cca.org/), has a long-standing tradition in applying Group Relations methods to study societal issues - German and Israeli, Palestinians, West and East Europeans and others globally - through the experience of conference participants, assisted by experienced international staff.

Mira Erlich-Ginor, Conference Director

Samstag, 2019-09-14

Patientenbeschwerden - was wir aus ihnen lernen können

Tagung zum 15-jährigen Bestehen des Ethikvereins

Anmeldung: info@ethikverein.de

oder Fax.: 0208 46 89 659

Samstag, 2019-09-21

100 Jahre Psychoanalyse in der Schweiz

Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalyse

www.100.psychoanalyse.ch

 

Mittwoch, 2019-10-02

8. Psychoanalytische Herbstakademie

Wir laden herzlich ein zur 8. Psychoanalytischen Herbstakademie der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Gerhard Poppenberg.

Wie kein anderes Säugetier ist das menschliche Neugeborene angewiesen auf den Schutz und die Hilfe anderer, um zu überleben. Die zwischenmenschliche Beziehung ist zudem die Voraussetzung psychische und kognitive Fähigkeiten auszubilden.  Die Psychoanalyse beschreibt die Entwicklung vom Säugling zum erwachsenen Menschen als eine Folge von immer wieder neu zu lösenden Konflikten zwischen Abhängigkeit und Autonomie. Das Ideal dieser Entwicklung war lange Zeit das autonome Individuum. Inzwischen wird immer bewusster, dass es das unabhängige Subjekt nicht gibt. Keiner steht nur für sich. Individuelle Handlungen haben Auswirkungen auf andere, die oft weit entfernt leben. Dringend notwendige Lösungen für die Probleme unserer Welt (Klimawandel, atomare Bedrohung, gerechte Ressourcenverteilung…) können nur in Gemeinschaften gefunden werden.

Bezogenheit erleben und herstellen ist das Ziel der menschlichen Entwicklung. Dazu ist es notwendig, sich den Konflikten von Abhängigkeit und Autonomie zu stellen.

Diesem Thema nähern wir uns in der Herbstakademie von verschiedenen Seiten:
Mit der „Psychoanalyse des Glücks“ fragen wir uns in der Eröffnungsveranstaltung nach den Bedingungen für ein erfüllendes und produktives Leben mit anderen. Es gibt Vorträge über die Beziehungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen in den verschiedenen Altersstufen: vom Säuglingsalter, der Adoleszenz bis zum Lebensende. Die Dynamik von Körper und Seele im Zusammenhang mit dem Beziehungserleben wird aus psychosomatisch-psychoanalyti­scher und phänomenologischer Sicht vorgetragen. Die kunstanalytischen Vorträge beziehen sich auf Beiträge aus Literatur und Malerei. In der Filmvorstellung geht es um die Frage “Wie entstehen emotionale Bindungen zwischen Menschen?“

Der öffentliche Abendvortrag beschäftigt sich mit dem Wandel von Beziehungserfahrungen durch die Digitalisierung unserer Lebenswelten. Abgerundet wird das Programm durch klinische Workshops und Informationen zur psychoanalytischen Ausbildung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und spannende Diskussionen mit Ihnen!

Klaus Grabska (Vorsitzender der DPG)

Beate Blank-Knaut (Stellvertretende Vorsitzende der DPG)

Monica Fritzsche, Peter Gabriel, Susanne Loetz, Bettina May-Jung, Barbara Scharnke, Regine Schmidt (Vorbereitungsteam des Instituts für Psychoanalyse der DPG in Heidelberg)

Online-Anmeldung

Video auf YouTube

 

Freitag, 2019-11-15

Vorankündigung: 6. Arbeitstagung zur Analytischen Psychosenpsychotherapie

Titel: "Psychotische Menschen in Beziehung" (mit Therapeuthen, Angehörigen, Freunden, professionellen Helfern)

Referenten: Prof. Matakas, Köln; Dr. Müller Hanau

 

 

Samstag, 2020-02-08

Zur 100jährigen Wiederkehr der Gründung des Berliner Psychonalytischen Instituts im Februar 1920Geschichte und gegenwart der psychoanalytischen Ausbildung.

Eine Veranstaltung der DPG, DPV und IPA

Veranstaltungsort: Lengenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin