Interne Veranstaltungen

(Donnerstag)

Dreizehnte wissenschaftliche Summer-School der DPG

24.08.2017 - 26.08.2017

Zum dreizehnten Mal veranstaltet die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft die Wissenschaftliche Summer School zur Förderung der psychoanalytischen Forschung. Sie findet vom 24. bis 26. August 2017 in Hamburg statt. Auch in diesem Jahr sind bis zu 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, eigene Forschungsideen und -projekte vorzustellen und diese miteinander sowie mit einer Gruppe von Mentorinnen und Mentoren intensiv zu diskutieren.

Die Summer-School betont die Vielfalt psychoanalytischer Forschung. Sie kann genutzt werden, um bereits laufende Projekte zu diskutieren oder sich zu Forschungsaktivitäten anregen zu lassen. Ziele sind, durch gegenseitige Beratung bei der Auswahl geeigneter Methoden und Vorgehensweisen (z. B. qualitative und quantitative Ansätze, Einzelfallstudien, u.a.) zu einem hohen wissenschaftlichen Niveau beizutragen, sich durch gegenseitige Hilfestellung Rückhalt zu gegeben und den jeweiligen Projekten den Start zu erleichtern. Auch wenn Sie schon einmal ein Projekt auf der Summer School vorgestellt haben, sind Sie eingeladen, die Entwicklung dieses Projekts und sich ergebende neue Fragen einzubringen.

 

Zum Auftakt der Veranstaltung wird Prof. Cord Benecke einen Vortrag halten. Im weiteren Verlauf stehen Ihnen für Diskussionen und als Mentoren Ihrer Projekte Cord Benecke (Kassel), Michael Buchholz (Berlin), Dorothea Huber (München), Hermann Staats (Potsdam), Svenja Taubner (Heidelberg) und Silke Wiegand-Grefe (Hamburg) beratend zur Seite.

Die Veranstaltung ist offen für alle an psychoanalytischen Forschungsansätzen Interessierte. Sie richtet sich dabei besonders an DPG- Kandidaten und Mitglieder, die einen psychoanalytischen Forschungsansatz verfolgen oder einen solchen planen, sowie an die Forschungsbeauftragten der Institute. Nicht-DPG-Mitglieder sind ebenso herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist für Teilnehmenden kostenfrei - die DPG wird die Veranstaltung als Sponsor fördern.

Bitte melden Sie sich bis zum 30.6. 2017 an. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Mit Ihrer Anmel-dung schicken Sie uns bitte eine e-mail mit einer halb- bis maximal dreiseitigen Skizze Ihres Projekts oder Ihrer Forschungsidee oder Ihres Forschungsinteresses.

Information und Anmeldung: Forschungskommission der DPG, Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe 
E-mail: 
s.wiegand-grefe@uke.de

(Freitag)

Überregionale ktk für IPV-Kandidaten

22.09.2017 - 24.09.2017

(Mittwoch)

Herbstakademie der DPG

04.10.2017 - 07.10.2017

Liebe und Hass – Nicht nur Gegenspieler

Einladung

6. Psychoanalytische Herbstakademie, 4. – 7. Oktober 2017 in Heidelberg

Romanisches Seminar der Universität Heidelberg, Seminarstr. 3

Wir laden herzlich ein zur 6. Psychoanalytischen Herbstakademie der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Gerhard Poppenberg.

Wir alle kennen den Kampf zwischen Liebe und Hass, Gut und Böse, in der Welt, in und zwischen den Menschen, in uns selbst. Wir neigen dazu, die Menschen und ihre Handlungen in Gut und Böse aufzuteilen. Aber Liebe und Hass liegen immer in Mischungsverhältnissen vor; Aggression und Destruktion gehören zu den menschlichen Grundeigenschaften. Erst die Entmischung bringt wirklich Unheil. Die „reinen“ Formen auf beiden Seiten, der Hass, der zerstört, die Liebe, die erdrückt, sind die wirklich großen Gefahren, sie bedrängen und erschrecken uns.

Solange der Kampf zwischen Liebe und Hass ausgetragen wird, gibt es die Möglichkeit von Versöhnung und Entwicklung. Aber müssen wir dazu nicht die schroffe Ablehnung von Hass hinterfragen, uns ihm verstehen wollend annähern? Es ist ein hoher Anspruch, mit dem Bösen auch in uns in Berührung zu kommen, uns unseren dunklen Seiten zu stellen. Lieber wollen wir mit dem Hass nichts zu tun haben, erachten eine Trennung vom Hass als notwendig.

Und müssen wir nicht auch die romantische Idealisierung der Liebe dekonstruieren, um auch ihre Schattenseiten durchdringen zu können? Ein „nur“ Guter ist gar nicht so gut, die Grenzen des Guten zur Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit sind fließend. Geht das Schwärmen für die Liebe nicht schnell über grundlegende Konflikte hinweg? Ziehen wir nicht oft Harmonie und Stillstand der persönlichen Veränderung vor?

Aus unseren psychoanalytischen Behandlungen wissen wir, wie sehr die Verleugnung von Ambivalenzen und die Unfähigkeit, Liebe und Hass gleichzeitig erleben zu können, zu psychischen Störungen und seelischem Leiden gehören.

In dieser Herbstakademie wollen wir daher versuchen, mit Ihnen aus unterschiedlichen Perspektiven die „Entgegen-Setzung“ zu hinterfragen und zu diskutieren, wie fruchtbare Verbindungen von Liebe und Hass aussehen könnten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Klaus Grabska
(Vorsitzender der DPG)

Maria Heiming
(Vorsitzende des IPHD, des Instituts der DPG in Heidelberg)

und das Programmkomitee: Gabriele Brandner, Kalliope Eberhardt-Rittmann, Monica Fritzsche, Astrid Gabriel, Maria Heiming, Johanna Konietzko, Bettina May-Jung

Programm

6. Psychoanalytische Herbstakademie

4. – 7. Oktober 2017 in Heidelberg 

Die Herbstakademie beginnt am Mittwoch den 4. 10. 2017 um 15.00 Uhr

Mittwoch, 04. 10 .2017

15.00 – 16.00

Begrüßung und Einführung: Klaus Grabska

Grußworte: Maria Heiming

Nora Krauter: Liest den Text „Katharina“ aus Freuds „Studien über Hysterie“, mit Cello Begleitung

16.30 – 18.00

Gerhard Poppenberg: „Phantasie – Familienroman – Fiktion“, Überlegungen zur Literatur als Form öffentlicher Psychoanalyse

18.00 – 18.30 Pause

18.30 – 20.00

Maria Heiming: „Liebe, Hass und Wahrheit in der psychoanalytischen Behandlung“

Donnerstag, den 05. 10. 2017

9.00 – 10.30

Svenja Taubner: „Von Liebe bis Oxytocin“

10.30 – 11.00 Kaffeepause

11.00 – 12.30

Christa Rohde-Dachser: „Dem Ungesagten eine Gestalt verleihen“, Repräsentationen des Weiblichen in den Kulturproduktionen der Postmoderne

12.30 – 14.00 Mittagspause

14.00 – 16.00

4 Arbeitsgruppen:

AG: Svenja Taubner: zum Vortragsthema

AG: Gerhard Poppenberg: zum Vortragsthema

AG: Kalliope Eberhardt-Rittmann: Aus der psychoanalytischen Arbeit – Wenn Liebe befreit werden muss

AG: Johanna Konietzko: Romantik und Zerreißproben in Liebesbeziehungen, psychoanalytisch betrachtet an Hand von Texten aus dem Roman: "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel Garcia Marquez

16.30 – 18.00 Kulturprogramm

Geführter Stadtrundgang oder Führung durch eine Fotoausstellung in der Sammlung Prinzhorn

20.00 – 21.30 Öffentlicher Vortrag

Klaus Grabska: „Das liebende Ich: auf Leben und Tod“

Freitag, den 06. 10. 2017

9.00 – 10.30

Thomas Reitter: „Zur Aktualität des Ödipuskomplexes“

10.30 – 11.00 Kaffeepause

11.00 – 12.30

Michael Günter: „Die Tugend muss durch den Schrecken Herrschen“, Gewalt, Leidenschaft und Fanatismus in der adoleszenten Entwicklung

12.30 – 14.00

Mittagspause

14.00 – 16.00

3 Arbeitsgruppen: 

AG: Thomas Reitter und Hans Dietrich Kortendieck: zum Vortragsthema

AG: Michael Günter: zum Vortragsthema auf der Grundlage von Filmausschnitten: „Batman, Two Faces, Joker und Amokläufer – Organisationsebenen der Gewaltfixierung“

AG: Gabriele Brandner: Intimität und Abstinenz als Voraussetzung für das Gelingen eines analytischen Prozesses

16.30 – 18.00

Besuch in einer psychoanalytischen Praxis mit der Möglichkeit, sich einmal auf eine psychoanalytische Couch zu legen, in einem AnalytikerInnen Sessel Platz zu nehmen, aber auch: Fragen zur psychoanalytischen Ausbildung zu stellen. - In Zusammenarbeit mit Heidelberger AusbildungskandidatInnen

20.00 – 22.00 Filmvorführung und Diskussion, „Miss Hokusai“, Anime-Film von Keiichi Hara, Japan 2015

Samstag, den 07. 10. 2017

9.00 – 10.30

Peter Gabriel: „Fiedeln wir während Rom brennt, oder: Wie kann man sich heute noch einem Einzelnen über Hunderte von Stunden zuwenden?“

10.30 - 11.00 Kaffeepause

11.00 – 12.30

Lutz Götzmann: „Das psychosomatische Symptom im Spannungsfeld zwischen Lebens- und Todestrieb“

12.30 – 14.00

Feedback, Evaluation und Verabschiedung

(Freitag)

British German Colloquium

13.10.2017 - 14.10.2017

(Freitag)
(Samstag)

DPG-LA-Evaluation

28.10.2017 - 29.10.2017

(Freitag)
(Freitag)
(Freitag)

Gemeinsame KTK der DPG und DPV

19.01.2018 - 20.01.2018

(Freitag)

KTK für DPG-Kandidaten

23.02.2018 - 25.02.2018