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Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gesellschaft und an der Psychoanalyse, deren Begründer Sigmund Freud ein großes, faszinierendes Werk geschaffen hat, das seither ständig weiterentwickelt wird.

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Die Geschäftsstelle bleibt urlaubsbedingt vom 13.07. bis zum 10.08.2020 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!

 

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Hamburg, den 23.03.2020

Liebe Mitglieder,
liebe Kandidatinnen, liebe Kandidaten, 
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Vorstand der DPG hat beschlossen, die Jahrestagung "Zwischen Sehnsucht und Angst - Regressive Bewegungen im analytischen Feld", die vom 30. April bis 03. Mai 2020 in Marburg hätte stattfinden sollen, sowie die Mitgliederversammlung am 01. Mai 2020 und alle Gremiensitzungen der DPG im Rahmen der Jahrestagung abzusagen.

Die Corona-Virus-Pandemie lässt uns keine andere Wahl.

Viele werden geahnt haben, dass es zu einer Absage der Jahrestagung kommen wird. Aber es ist doch ein Einschnitt, wenn es dann entschieden ist. So viele Menschen haben sich auf diese Tagung eingestellt, haben dafür gearbeitet, wollten sich anregen lassen, wollten diskutieren und sich austauschen oder kennenlernen, auch feiern. So viele Menschen waren bereit, sich als Vortragende und Moderierende, als Organisatoren und Helfende zu beteiligen. Allen möchte ich herzlich dafür danken.

Insbesondere die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe [1], denen ich ganz besonders danken möchte, haben mit ihrem außerordentlichen Engagement dafür gesorgt, dass wir eine spannende und attraktive Tagung zu einem vernachlässigten Thema der Psychoanalyse hätten erleben können.

Die Mitgliederversammlung und die Gremiensitzungen der DPG werden auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr verschoben. Er kann aufgrund der Ungewissheit der pandemischen Entwicklung zurzeit noch nicht festgelegt werden. Wir hoffen, im Mai hierzu mehr sagen zu können und werden entsprechend informieren.

Die bereits gezahlten Tagungsgebühren werden selbstverständlich erstattet. Allerdings kann dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich bitte um Verständnis.

Die Erleichterung über die Klärung, die eine Entscheidung mit sich bringt, wird so erst einmal überschattet von Bedauern, Enttäuschung und auch Traurigkeit über den Verlust dessen, was hätte sein können. Aber auch Ärger mischt sich ein, auch Impulse, sich durch das Virus nicht unterkriegen lassen zu wollen.

Generell sind wir momentan aufgerufen, Wege zu finden, uns und andere vor der Ausbreitung und Weitergabe des Corona-Virus zu schützen und uns zugleich nicht vollkommen sozial zu isolieren und emotional voneinander abzuschotten, sondern gleichwohl füreinander da zu sein.

Werden wir hierfür angesichts der notwendigen gesundheitspolitischen Restriktionen genügend gute praktikable Lösungen in der analytischen Beziehung mit unseren Analysanden und Patienten finden? Ich hoffe es sehr, auch wenn es darauf oft keine einfachen Antworten geben wird und wir auf unabsehbare Zeit mit wiederkehrender Verunsicherung und Ungewissheit werden leben müssen.

Wir alle brauchen deswegen den Rückhalt durch Kolleginnen und Kollegen, durch das eigene Institut und die regionale DPG-Arbeitsgruppe vor Ort sowie durch die DPG als Fachgesellschaft. Der Vorstand der DPG wird in diesem Sinne tun, was er tun kann und Sie weiter informieren.

"Das Virus ergreift uns, bevor es uns befällt", so der Psychoanalytiker Mario Erdheim. Sich ergreifen, aber sich nicht von ihm besetzen zulassen, für diese emotionale Haltung bedarf es des Zusammenhalts und der Toleranz für die Ängste, die die virale Bedrohung notwendiger Weise mit sich bringt.

In diesem Sinne grüße ich Sie alle herzlich - mit Sorge, aber auch mit Zuversicht.

Ihr

Klaus Grabska
Vorsitzender der DPG

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[1] Das sind: Christine Bäuchle, Jörg Glaeser, Sebastian Krutzenbichler, Dorothea Kuttenkeuler, Waltraud Nagell, Indra Ropinski-Jansen, Silke Schmidt, Hermann Schürmann, Hans Thomas Sprengeler, Katinka Vincent